Марина Цветаева. Письма 1933-1936, стр. 160

И к этой тайне я всегда возвращаюсь, когда меня так явно оскорбляют — недостойные развязать ремня его подошвы.

Обнимаю Вас. Сердечное спасибо за присланное.

                                       МЦ.

Это последнее, что написал Р<ильке> [2038]: умер 7 мес<яцев> спустя. И никто не знает.

В декабре 1936 г<ода> — через полтора месяца — будет 10 лет с его смерти. Я помню день: утром 31-го пришел Слоним — приглашать на встречу Нового Года в ресторан — и: — «А Вы знаете? Р<ильке> умер».

(Умер 30-го.) [2039] Впрочем, м<ожет> б<ыть> Вы читали мое «Новогоднее» в «Верстах» — там всё есть.

— Десять лет. Муру было десять месяцев. Теперь он почти с меня, сороковой № обуви. У меня седая голова (я была совсем молодая — помните?). Рильковской второй внучке — почти десять лет (родилась после его смерти).

В России одни съели других

Ну, читайте. Здесь ответ — на всё.

                                       МЦ.

…Ich schrieb Dir heut ein ganzes Gedicht zwischen

den Weinh*geln, auf eines warmen (leider noch nicht

st*ndig durchw*rmten) Mauer sitzend und die Eidechsen

festhaltend mil seinem Aufklang.

                             Ch*teau de Muzot s/Sierre (Valais)

                                  Suisse am 8. Juni 1926 (abends). [2040]

ELEGIE F*R MARINA

О die Verluste ins All, Marina, die st*rzenden Sterne!
Wir vermehren es nicht, wohin wir uns werfen, zu welchem
Sterne hinzu! Im Ganzen ist immer schon alles gez*hlt.
So auch, wer f*llt, vermindert die heilige Zahl nicht.
Jeder verzichtende Sturz st*rzt in den Ursprung und heilt.
W*re denn alles ein Spiel, Wechsel des Gleichen, Verschiebung,
nirgends ein Name und Kaum irgendwo heimisch Gewinn?
Wellen, Marina, wir Meer! Tiefen, Marina, wir Himmel!
Erde, Marina, wir Erde, wir tausendmal Fr*hling, wie Lerchen,
die ein ausbrechendes Lied in die Unsichtbarkeit wirft!
Wir beginnen als Jubel: schon *bertrifft es uns v*llig.
Pl*tzlich, unser Gewicht biegt zur Klage den Sang, abw*rts.
Aber auch so: Klage? W*re sie nicht j*ngerer Jubel nach unten?
Auch die unteren G*tter wollen gelobt sein, Marina.
So unschuldig sind G*tter, sie warten auf Lob wie die Sch*ler.
Loben, du Liebe, lass uns verschwenden mit Lob.
Nichts geh*rt uns. Wir legen ein wenig die Hand um die H*lse
ungebrochener Blumen. Ich sah es am Nil, in K*m-Ombo:
so, Marina, die Spende selber verzichtend, opfern die K*nige.
Wie die Engel gehen und die Th*ren bezeichen jener zu Rettenden,
also r*hren wir dies und dies, scheinbar Z*rtliche, an.
Ach, wie weit schon Entr*kte, ach, wie Zerstreute, Marina,
auch, noch beim innigsten Vorwand. Zeichengeber, sonst nichts.
Dieses leise Gesch*ft, wo es der Unsrigen einer
nicht mehr ertr*gt und sich zum Zugriff entschliesst,
r*cht sich und t*tet. Denn dass es t*dliche Macht hat,
merkten wir alle an seiner Verhaltung und Zahrtheit
und an der seltsamen Kraft, die uns aus Lebenden zu
*berlebenden macht. Nichtsein: weisst Du‘s wie oft
trug uns ein blinder Befehl durch den eisigen Vorraum
neuer Geburt… Trug…: uns? Einen K*rper aus Augen,
unter zahllosen Lidern sich weigernd. Trug das in uns
niedergeworfene Herz eines ganzen Geschlechts. An ein Zugvogelzirel
trug er die Gruppe, das Bild unserer schwebender Wandlung.
Liebende d*rften, Marina, d*rfen so viel nicht
von dem Untergang wissen. M*ssen wie neu sein.
Erst ihr Grab ist alt, erst ihr Grab besinnt sieh, verdunkelt
unter dem schluchzenden Baum. Besinnt sich auf Jeher.
Erst ihr Grab bricht ein; sie selber sind biegsam wie Ruthen,
was *bermassig sie biegt, rundet sic reichlich zum Kranz.
Wie sie verwehen im Maiwind! Von der Mitte des Immer,
drin Du athmest und ahnst, schliesst sie der Augenblick aus.
(О wie begreif ich Dich, weibliche Bl*the am gleichen
unverg*nglichen Strauch. Wie streu ich mich stark in die Nachtluft,
die dich n*chstens bestreift). Fr*he erlernten die G*tter
h*lften zu heucheln. Wir, in das Kreisen bezogen,
f*llten zum Ganzen uns an, wie die Scheibe des Monds
Auch in abnehmender Frist, auch in den Wochen der Wendung,
niemand verh*lfe uns je wieder zum Vollsein, als der
einsame eigene Gang *ber der schlaflosen Landschaft.
R.

(Geschrieben am 8. Juni 1926)

Впервые — Письма к Анне Тесковой, 1969. С. 145–147. (с купюрами). Печ. полностью по кн.: Письма к Анне Тесковой, 2008. С. 263–267.

108-36. Б.Г. и Е.И. Унбегаун

Vanves (Seine)

65, Rue J<ean->B<aptiste> Potin

18-го ноября 1936 г., среда

                         Дорогие друзья,

Если бы можно было переменить четверг на воскресенье — пришли бы все, а то завтра, в четверг, С<ергей> Я<ковлевич> никак не может, о чем очень сожалеет — п<отому> ч<то> вас обоих любит.

Давайте та*к: если в воскресенье — можно — молчите, а если нельзя — дайте pneu, тогда придем завтра вдвоем, Мур и я, — а то уж и так сто лет не виделись, а у С<ергея> Я<ковлевича> свободный день и вечер — неизменно и только воскресенье.

Итак, молчание — воскресенье. А не можете в воскресенье и хотите нас видеть завтра с Муром — дайте pneu. Только, по возможности, с утра.

В ожидании того или другого

— всегда любящая и помнящая вас.

                                       МЦ.

Только (если мы одни с Муром) никаких пирогов и осложнений — это оправдывается только семейным составом!

Впервые — Марина Цветаева в XXI веке. 2011. С. 280. Печ. по тексту первой публикации.

109-36. Б.Г. и Е.И. Унбегаун

Vanves (Seine)

65, Rue J<ean->B<aptiste> Potin

<20 ноября 1936 г.> [2041]

                         Дорогие,

Ждем ровно к 7 ч<асам> — да? Лучше нам подождать блинов, чем блинам — нас, ибо мы не остынем.

И не забыли, что в воскресенье?